Massageausbildung  
E-Mail: info@helfra.de  |  Fon: 0 73 03 - 90 02 08  |  Impressum  |  Datenschutz


 
 
 

Krankengymnastik

aktive Behandlungstechniken

 

Physiotherapie/Krankengymnastik

 

Bewegungstherapie

Es werden Schmerzen und funktionelle Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat behandelt.

 

Der Begriff hebt die bewegungsanalytische Grundlage der therapeutischen Übungen hervor. Das Schwergewicht liegt auf der qualitativen Beeinflussung der Bewegungs-Funktion, auf der Schulung von Haltung, Bewegung und Gang und der Bewegungs-Koordination

Unter Berücksichtigung der Konstitution und der bestehenden Bewegungsdefizite soll eine Ökonomisierung täglicher Bewegungsabläufe und Schmerzfreiheit erreicht werden. Eine den individuellen Gegebenheiten angepasste ökonomische Haltung oder Bewegung muss viel geübt und automatisiert werden.

 

Die Bewegungstherapie kennt eine sehr große Anzahl Übungen in verschiedenen Ausgangsstellungen mit und ohne Ball, welche für jedes spezielle Problem wiederum individuell angepasst werden können.

 

Wo jemand noch nicht gegen die Schwerkraft bewegen kann, werden Ausgangsstellungen gesucht, bei denen die Schwerkraft ausgeschaltet wird, oder die Therapeutin unterstützt die Bewegung.

 

 

Heimbehandlungen/Hausbesuche

Falls Sie stark gehbehindert sind und der Arzt eine Behandlung zu Hause verordnet, kommen wir auch zu Ihnen Heim.

 

 

Manuelle Therapie

Nach einer ausführlichen Anamnese (Befragung), untersuchen wir Gelenke, Muskeln, Sehnen, Nerven, Bänder und Bindegewebe genauestens Dies führt zu einer Hypothese über die Ursache der Störung und über die betroffenen Strukturen. Aufgrund dieser Hypothese wird eine spezifische Behandlung begonnen. Nach jeder Behandlung wird der Erfolg mit einem Wiederbefund überprüft und die Therapie wenn nötig angepasst.

 

Die Manuelle Therapie bietet sehr effiziente Mobilisations-Techniken für Gelenke und Wirbelsäule, sowie Weichteiltechniken für Muskeln und Bindegewebe. Auch stabilisierende Übungen bekommen einen immer größeren Stellenwert.

 

Wir arbeiten nach den Konzepten von Kaltenborn-Evjent.

 

Das Spektrum der zu behandelnden Beschwerden reicht von Arthrose und Bandscheiben-Schäden über blockierte Gelenke und eingeklemmte Nerven (z.B. Ischias) bis hin zu Kopfschmerzen und Muskel-/Bandverletzungen.

 

 

Behandlung neurologischer Erkrankungen (Bobath)

Bei peripheren Nervenverletzungen und Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie: Ataxie, Multiple Sklerose, Zerebralparesen, Rückenmarks-Erkrankungen einschliesslich Para- und Tetra-Paresen wenden wir u.a. PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) an:

PNF dient zur Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, zum Abbau pathologischer Bewegungsmuster, zur Normalisierung des Muskeltonus und zur Muskel -Kräftigung und -Dehnung

Es werden komplexe dreidimensionale Bewegungsmuster ausgeführt, welche von der Therapeutin mit Stimme, Berührung und Druck und Zug auf die Gelenke stimuliert werden. Je nach Kraft der Patientin kann die Therapeutin die Bewegung unterstützen oder Widerstand gegen die Bewegung geben.

 

Bei Halbseiten-Lähmungen (Hemiplegien) arbeiten wir nach dem Bobath-Konzept:

 

Das Ziel ist, die abnormen Bewegungsmuster zu normalisieren und den Tonus zu regulieren, um die Alltagstätigkeiten wieder ausführen zu können. Wichtig ist dabei, die Wahrnehmung auf der gelähmten Seite zu normalisieren. Die Haltungskontrolle soll verbessert und selektive Bewegungen erlernt werden.

 

Das Bobath-Konzept umfasst die gesamte Rehabilitation nach einem Schlaganfall von der Krankenhaus-Phase bis zur Wiederaufnahme von Arbeit und Sport.

 

Auch die Bewegungstherapie, Elektrotherapie und, wenn nötig, Techniken der Manuellen Therapie kommen in der Behandlung neurologischer Erkrankungen zum Einsatz

 

 

Beckenbodentraining

Der unfreiwillige Harnabgang (Inkontinenz) ist bei Frauen ein häufiges Leiden. Ca. 15% der Frauen zwischen 30 und 40 Jahren und ca. 25% zwischen 40 und 50 Jahren leiden darunter. Die Ursachen sind vielfältig: Persönliche Veranlagung zu einer Gewebeschwäche, Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur als Folge von Schwangerschaft oder Übergewicht, häufige Belastung des Beckenbodens durch Verstopfung oder chronisches Husten oder Nießen, häufiges langes Stehen, krummes Sitzen oder schweres Heben, Hormonmangel in den Wechseljahren.

 

 Angestrebt wird nicht eine bloße Leistungssteigerung der Muskulatur, sondern eine ganzheitliche Therapie, welche auf jede Patientin persönlich eingeht.

 

Die Therapie besteht im wesentlichen aus folgenden Elementen:

 

Information über Lage, Aufbau und Funktion des Beckenbodens, Erspüren der Beckenbodenmuskulatur, Übungen, welche auch zu Hause ausgeführt werden müssen, Alltagsmanagement betr. Heben, Tragen, Husten, Nießen, Ernährung und Sport. Bei Frauen, welche ihre Beckenbodenmuskulatur überhaupt nicht bewusst anspannen können, ist die Elektrostimulation eine große Hilfe.

 

Da jeder operative Eingriff zur Behebung von Senkungsbeschwerden wiederum zu einer Schädigung der sensiblen und motorischen Nervenäste im Bereich des Beckenbodens führt, ist auch vor und nach solchen Operationen ein Beckenboden-Training angezeigt

 

 

Atem- und Entspannungs-Therapie

Wir behandeln verschiedene Lungenfunktions-Störungen z. Bsp.:

 

Asthma: Mit speziellen Atemtechniken kann eine bessere Strömung der Luft in den Bronchien erreicht werden. Atemerleichternde Körperstellungen werden instruiert. Mit manueller Hilfe der Therapeutin und mit Wahrnehmungs-Aufträgen kann die Atmung erleichtert werden.

 

 Lungenemphysem: Optimierung der Ausdauerleistung. Massage der überlasteten Atemhilfsmuskulatur.

 

 Bei vielen Lungen-Erkrankungen ist es sehr wichtig, dass die Ausdauer-Leistungsfähigkeit verbessert wird. Schon geringe Ausdaueraktivitäten wie z. Bsp. spazieren gehen, Rad fahren oder leichtes Ausdauertraining in einem Fitness-Club können in kleinen Schritten eine Leistungssteigerung bewirken.

Mit dem Ziel einer muskulären und/oder allgemeinen Entspannung wenden wir verschiedene Entspannungs-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapie-Methoden an. Wir arbeiten über die Wahrnehmung von Spannung und Entspannung in einzelnen Muskelgruppen, mit Dehnungen und Dehnlagerungen, mit Atemübungen und mit Massage.

 

Viele Formen der Bewegungstherapie bewirken eine Herabsetzung des Muskeltonus oder eine allg. Entspannung, werden aber nicht als eigentliche Entspannungstherapie verstanden; so z.B. ein niedrig dosiertes Ausdauer-Training.

 

   
© Copyright by Franka Göppel - 2003-2009